Der große Sex-Atlas - So bunt treiben es die Österreicher

Welches Bundesland hat welche sexuellen Vorlieben?

Ein Bundesland gleicht nicht dem Anderen. Genauso verhält es sich auch, wenn man von den sexuellen Vorlieben der Österreicher spricht. Hier gilt ebenfalls: Anderes Bundesland andere Sitten. Mit Hilfe von Google Trends analysierten wir die belliebtesten Sex-Vorlieben und Phantasien der Österreicher und brachen die Ergebnisse pro Bundesland herunter. Es zeigt sich, dass bestimmte Vorlieben in dem einen Bundesland öfter und in dem anderen Bundesland weniger oft gesucht werden. 
 
Vor dem Beginn der Analyse erstellten wir zunächst einmal eine lange Liste mit mehr als 100 beliebten sexuellen Vorlieben. Um auf die 100 unterschiedlichen Begriffe zu kommen, deren Bedeutung wir teilweise auch nachschauen mussten, haben wir nachgeforscht, was in den großen Österreichischen Sex- und Casual Dating Communitys als Vorliebe eingetragen werden kann. Nach dem wir unsere Liste erstellt haben, ging es mit der Analyse los. Als Analysetool diente uns Google Trends. Ziel war es herauszufinden, in welchen Bundesländern bestimmte Vorlieben einen höheren Stellenwert haben. Hier war also die Anzahl der relativen Suchanfragen maßgebend.  
 
Untenstehend finden Sie eine zusammenfassende Sicht mit den auffälligsten Bundesländern sowie unseren Sex-Atlas, wo wir alle Vorlieben nach Bundesland visualisiert haben. 
  • Wien ist eine Weltstadt. Genauso offen werden hier alle Sex-Formen praktiziert. Es gibt nichts, was es nicht gibt. 
  • Insbesondere in Salzburg, in Tirol und in Oberösterreich wird Sex im Freien praktiziert.
  • Die Niederösterreicher scheinen auf härtere Sex-Spiele zu stehen. Hatte hier Fifty Shades of Grey dem Interesse nachgeholfen?
  • Kärnten ist außer Rand und Band. Hier besteht das größte Interesse an Sex-Praktiken jenseits vom Mainstream.
  • Sexspielzeuge wecken das größte Interesse in Tirol und in Salzburg.

Vom Vorarlberg zum Burgenland - Von "Tantra" bis "Blowjob"

 

Alle Bundesländer im Überblick

Wien

Vorlieben: Analsex, Blowjob, Bondage, Cunnilingus, Fetisch, Fußerotik, Harter Sex, Sex mit High Heels, Intimschmuck, Kuscheln, Lack, Leder, Latex, Sex Massagen, Natursekt, Nylons Sex, Nymphoman, Paarsex, Porno, SM, Telefonsex, Vorspiel, Deep Throat, Spitting, Rimming, Spanking, Sadomaso, Sex im Freien, Sex in der Dusche, Sex am Strand, Sex im Wasser, Sex in der Sauna, Pegging, Sex auf dem Parkplatz, Swingerclub, Seitensprung, Affäre, Sex Sklave
Fazit: Wien ist weltoffen, vielfältig und experimentierfreudig.

Vorarlberg

Vorlieben: Selbstbefriedigung, Striptease, Tantra, Webcam Sex
Fazit: Erst Striptease schauen und dann selbst befriedigen? Oder haben die Vorarlberger Tantra falsch verstanden?!

Tirol

Vorlieben: Intimrasur, Sexspielzeug, Squirting, FKK Sex, Sadomaso
Fazit: Sex im Freien und Sexspielzeug jeglicher Art machen die Tiroler glücklich. Auch das Spiel mit dem Schmerz wird hier gerne praktiziert.

Steiermark

Vorlieben: Kamasutra, Quickie
Fazit: Kamasutra rauf und runter? Aber schnell bitte!

Salzburg

Vorlieben: FKK Sex, Sex Toys
Fazit: Sex im Freien ist hier sehr beliebt. Im Bett dann aber mit den entsprechenden Sexspielzeugen.

Oberösterreich

Vorlieben: Fesseln, Outdoorsex
Fazit: Entweder Outdoorsex oder Fesselspiele im Bett zu Hause.

Niederösterreich

Vorlieben: Handjob, Küssen, BDSM, Spandex, Partnertausch
Fazit: Die Niederösterreicher mögen es ein bisschen härter und sind offen für den Partnertausch.

Kärnten

Vorlieben: Dirty Talk, Dreier, Fingern, Facesitting, Gangbang, Rollenspiele
Fazit: Alles - außer Mainstream-Sex!

Burgenland

Vorlieben: Fisting, Blowjob
Fazit: Mit der Faust zum Höhepunkt und danach der Blowjob als Belohnung? Das scheint eine beliebte Sexpraktik im Burgenland zu sein.

Die eigenen sexuellen Vorlieben ausleben

Online-Dating macht es einem einfach, gezielt nach dem passenden Partner für die eigenen Vorlieben zu suchen. Besonders geeignet dafür sind sogenannte Casual-Dating Portale (z.B. C-date oder Erovie), bei welchen riesige Mitgliederdatenbanken nach sexuellen Vorlieben gefiltert werden können. Bei dieser Art von Singlebörsen steht das unverbindliche erotische Abenteuer im Vordergrund. Wichtig für eine erfolgreiche Suche auf Casual-Dating Portalen sind eine große Anzahl an Mitgliedern und relevante Suchfunktionen. Nur dann können schnell potentielle Partner in der Nähe gefunden werden. Eine Auswahl der besten Casual-Dating Portale für Deutschland finden Sie hier.

So wurde recherchiert

Für den Start haben wir nach beliebten Sex-Vorlieben recherchiert. Um sicherzustellen, dass wir keine gängige Vorliebe verpassen, ließen wir uns von den größten Sex- und Casual Dating Plattformen inspirieren. Unsere Liste mit mehr als 100 Sex-Vorlieben besteht also aus einem Mix der Vorlieben, die man üblicherweise auf den beliebtesten Onlinedating-Portalen im Suchfilter oder beim Ausfüllen des eigenen Profils vorfindet. 
 
Im zweiten Schritt haben wir wir alle Sex-Vorlieben und Phantasien mit Hilfe von Google Trends analysiert. Das Ziel war es herauszufinden, welche Vorlieben in welchen Bundesländern besonders häufig gesucht werden. Ausschlaggebend hierfür ist nicht das absolute, sondern das relative Suchvolumen. Die Google Trends Analyse kann regional heruntergebrochen werden. Bundesländer, die bei einem bestimmten Suchbegriff, das größte relative Suchvolumen aufweisen, werden bei Google Trends mit 100 Punkten referenziert. Beispielsweise der Begriff „BDSM“ stößt auf das größte Interesse in Niederösterreich. Niederösterreich hat deshalb bei dieser Suchanfrage 100 Punkte. Das nachfolgende Bundesland Wien wird mit 97 bemessen. Falls es Bundesländer gab, die bei keiner Vorliebe auf 100 Punkte gekommen sind, haben wir die Vorlieben mit den nächsthöheren Werten genommen. Die gleiche Prozedur haben wir angewandt, falls es zu wenige Vorlieben mit dem 100er Wert in einen bestimmten Bundesland gab, um eine bessere Aussagekraft über die dortigen Trends treffen zu können. 
 
Um größere und kleinere Bundesländer miteinander vergleichen zu können, arbeitet Google Trends mit normalisierten bzw. relativen Daten. 
 
Die Normalisierung der Daten definiert Google Trends wie folgt: „Normalisierung bedeutet, dass die Datensätze durch eine gemeinsame Variable wie zum Beispiel die Gesamtanzahl der Suchanfragen geteilt werden, um die Auswirkung dieser Variable auf die Daten aufzuheben.“

Presse: Verwendung der Inhalte und Grafiken

Sie können unsere Erkenntnisse und Grafiken dieses Artikels gerne frei verwenden. Bitte nennen Sie uns jedoch als Quelle. Danke. Auf Anfrage können wir Ihnen die Grafiken auch gerne hochauflösend oder gebrandet zur Verfügung stellen.